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40 Jahre Altstadtfreunde "Die Turmfalken"– Wahrzeichen bewahrt, Gemeinschaft gestärkt
Mit einer feierlichen Jubiläumsveranstaltung haben die Altstadtfreunde "Die Turmfalken" ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Nach den Klängen der Turmbläser begrüßte Bürgermeister Matthias Seitz zahlreiche Gäste, darunter auch einige Gründungsmitglieder sowie die aktiven Turmfalken.
Bürgermeister Seitz erinnerte in seiner Festrede an die Anfänge der Turmfalken als der Stadtturm vor 40 Jahren stark beschädigt und vom Verfall bedroht war. Die Sanierung war ein großer Kraftakt: Mehrere tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit flossen in das Projekt – Schutt und Erdaushub wurden über die steilen Treppen getragen, Baumaterial hinaufgeschleppt, gegraben, gemauert, gesägt und gestrichen. Alles geschah mit viel Muskelkraft, Ausdauer und Gemeinschaftsgeist. Im Ergebnis kann der Turm heute wieder bestiegen werden. Wer die 90 Stufen erklimmt, wird mit einem einzigartigen Blick über Windsbach und das idyllische Rezattal belohnt.
Doch die Arbeit der Turmfalken beschränkt sich nicht auf die bauliche Rettung: Der Turm ist seitdem wieder erlebbar. An Marktsonntagen und bei angemeldeten Führungen kann er besichtigt werden, im Burggarten finden standesamtliche Eheschließungen und kleinere Veranstaltungen statt. So bleibt der Turm nicht nur ein Denkmal, sondern ein lebendiger Ort der Begegnung für Bürger und Gäste. Auch während der Jubiläumsfeier war der Stadtturm zur Besichtigung geöffnet – dieses Angebot wurde von zahlreichen Gästen gerne angenommen.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen der Gründungsmitglieder durch den 1. Vorsitzenden Gerhard Ulsenheimer, die für langjähriges Engagement und ihre Verdienste gewürdigt wurden. Darüber hinaus zollte er den aktiven Turmfalken Anerkennung für die würdevolle und liebevolle Gestaltung des Festsaals, der mit viel Hingabe dekoriert und vorbereitet wurde.
Zur Erinnerung an das Jubiläum ließen die Turmfalken ein spezielles Jubiläumsglas mit Gravur anfertigen, das den Gästen als besonderes Andenken überreicht wurde.
„Die Turmfalken sind ein echtes Gemeinschaftswerk. Ohne die Tatkraft, den Mut und den Weitblick ihrer Mitglieder wäre der Turm heute nur noch eine leere Hülle“, betonte Bürgermeister Seitz. Zugleich richtete er den Blick nach vorn: Der Turm werde auch künftig Pflege benötigen, biete aber weiterhin großes Potenzial als Ort der Begegnung.
Im Anschluss an den offiziellen Teil ließen die Gäste den Abend bei gutem Essen und Getränken ausklingen. In entspannter Atmosphäre bot sich reichlich Gelegenheit für angeregte Gespräche, persönliche Begegnungen und das gemeinsame Erinnern an die Anfänge und Erfolge der vergangenen 40 Jahre.










