Winkelhaid

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In einem eingemauerten Stein des Anwesens Seitzinger kann man das Baujahr 1103 erkennen. Es wird als Baujahr der ersten Kirche angenommen.

Das Eichstätter Salbuch zählte 1404 nur zwei Höfe auf.

1652 lag Winkelhaid immer noch in Schutt und Asche vom 30-jährigen Krieg.

1712 wurde eine Schenkstatt errichtet.

Im Jahr 1955 wurden mehrere Wochenendhäuser gebaut.

Südlich von Winkelhaid gibt es drei Einzelhöfe; Thonhof, Bremerhof und Käshof.
Im Thonhof wurde früher einmal Ton gegraben.

Der schöne Anblick des Ortes ist geprägt von der als Naturdenkmal eingetragenen Dorflinde und dem großen Weiher der am Ortsrand liegt.

1684 wurde berichtet, dass die Bewohner des Ortes zu Beichte und Abendmahl nach Wassermungenau gingen und Hochzeiten und Taufen in Windsbach stattfanden. Die Toten wurden auch in Windsbach begraben.

Winkelhaid hatte ursprünglich sogar zwei Kirchen. St. Marien und St. Katharinen.
St, Katharinen stand beim heutigen Thonhof, St. Marien in der Ortsmitte von Winkelhaid.

St. Katharinen wurde total zerstört, St. Marien schwer beschädigt und schließlich in der preußischen Regierungszeit abgebrochen. Zum Gedenken an die alte Kirche bauten die Winkelhaider 1875 eine kleine Kapelle, die 2001 umfassend saniert wurde und im neuen Glanz erstrahlt.

Ein Bericht des Bezirksamtes Schwabach von 1901 weist auf den großen Verkauf von Kartoffeln und Kraut in Winkelhaid hin.

Die Feuerwehr wurde 1899 gegründet.

Kanal und Kläranlagen erbaute man 1961 - 1968.
Anschluß an die Fernwasserversorgung erfolgte 1968.

Winkelhaid gehörte zum Landkreis Schwabach. Der Ort entschloss sich 1972 zur Eingemeindung nach Windsbach mit 114 Einwohnern und einer Fläche von 562 Hektar.

Quelle: Karl Dunz und Dekanat Windsbach

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