Veitsaurach

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Der Name setzt sich aus dem Namen des Kirchenpatrons Vitus und des Baches Aurach zusammen.

Früher soll es einmal eine Burg gegeben haben, wie der Name Schlossbuck beweist.Die älteste Urkunde verweist darauf, dass Bischof Otto in seiner Amtszeit (1183 - 1195) eine Kirche in Veitsaurach weihte.

1300 waren dort sieben Höfe und neun Güter. Es gab auch eine Schmiede, eine Mühle, einen Schuhmacher, Messner und Weber.

1632 legten die Schweden Veitsaurach in Schutt und Asche. Ein Wiederaufbau begann erst 1655, um 1700 war der Ort wieder aufgebaut und bekam nach 38 Jahren wieder einen eigenen Pfarrer.

1683 kam auch ein Schulhaus hinzu. Eine Schmiede mit einer Mühle ist bereits 1300 genannt. Eine Bäckerei ist 1760 eingetragen. Die Gastwirtschaft "Zum Goldenen Hirschen" erhielt 1479 das Schankrecht. Ein weiteres Gasthaus war das frühere "Gasthaus zum Grünen Tal" heute "Gasthaus Schwarz", es wurde 1879 errichtet.

1818 erhielt die Gemeinde durch das Gemeindeedikt das Gemeinderecht und einen Bürgermeister.

1700 erhielt Veitsaurach ein Pfarrhaus und einen Ortsgeistlichen. Die Kirche ist dem Kirchenpatron Vitus geweiht, er gehörte zu den frühen Märtyrern, der um 284 den Tod erlitt.

Die Kirche wurde mehrfach umgebaut. 1632 wurde der Turm durch Kriegseinwirkungen beschädigt. Infolge eines Unwetters brannte 1621 das Kirchenschiff bis auf den Turm aus. 1972 erfolgte der Bau einer Sakristei und eines Leichenhauses.

Seit 1981 wird die Kirchengemeinde durch den Ortspfarrer von Windsbach mit betreut.

Der Schulunterricht wude 1683 vom Hochstift Eichstätt angeordnet und es erfolgte der Bau eines Schulhauses. 1819 baute man ein Schulhaus, das 1909 abgebrochen und erneuert wurde. 1975 wurde die Grundschule aufgelöst und nach Windsbach verlegt.

1895 gründete man die Feuerwehr.

1978 fand der Bau eines Sportplatzes mit dem beispiellosen Einsatz der Mitglieder statt. Lanzendorf gehörte seit der Gründung einer Kirche nach Veitsaurach. Im Jahre 1400 wurden dort nur fünf Höfe gezählt. 1637 sind dort alle Höfe abgebrannt.

1893 erhielt Lanzendorf die Erlaubnis zum Bau einer Kapelle, sie wurde aber nicht errichtet. Dafür wurde 1912 ein Steinkreuz aufgestellt.

Die Buckenmühle gehörte 1200 den Abenberger Burggrafen.

1632 brannte die Mühle ab und der Besitzer kam dabei ums Leben. 1632 begann der Wiederaufbau.

In den folgenden 230 Jahren hatte sie zehn Besitzer und 1971 wurde der Betrieb eingestellt.

Durch die Gebietsreform von 1972 wurden Veitsaurach mit Lanzendorf und Buckenmühle am 1. Mai 1978 in Windsbach eingemeindet.

Quelle: Karl Dunz

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