Suddersdorf

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Um 1154 erwarb das Kloster Heilsbronn von den Gebrüdern Diemanus und Ludewicus, gesessen zu Sudansdorf auf dem Tauschwege Höfe zu Kettersbach. Der Name Sudansdorf bedeutet das südliche Dorf.

In Suddersdorf gab es mehrere Grundherren, wie das Kloster Heilsbronn oder die Grafen von Oettingen.

Im 30-jährigen Krieg zogen abwechselnd die kaiserlichen Soldaten und dann die Söldner Gustav Adolfs raubend und mordend durch den Ort.

1685 hieß es, der Ort ist ganz verödet, verarmt, verbrennet und ohne Bewohner. Von 1668 bis 1700 sind 20 Exulanten aus Österreich nachweisbar angesiedelt.

Der Kreuzstein bezieht sich vermutlich auf den Bauern Konrad Birner, der 1783 dort erschlagen wurde.

Eine politische Gemeinde wurde Suddersdorf durch das Gemeindeedikt von 1818. Ein besonderes Vorrecht in Suddersdorf genoss das Heimatrecht. Durch Vorweisung eines Führungszeugnisses aus dem vorigen Wohnort konnte er dort dieses erzielen.

1897 gründete man die Freiwillige Feuerwehr. Das heutige Feuerwehrgerätehaus wurde 1962 gebaut mit einer Glockenstube.

1973 wurde die Eingliederung nach Windsbach vollzogen mit 147 Einwohnern und 357 Hektar.

Quelle: Karl Dunz
   
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