Speckheim

.

Diesen Namen kann man dem althochdeutschen späkia andeuten, es bedeutet Knüppeldamm. Bei Kanalisationen und Straßenbauten wurden wiederholt solche Knüppelgeflechte als Straßengrundierung gefunden.

Die Mühle in Speckheim soll auf 100 eingerammten Pfählen erbaut sein.

Die erste Erwähnung von Speckheim stammt aus dem Jahre 1249.

Den größten Grundbesitz in Speckheim hatte der Abt von Heilsbronn.

Die Gemeinde gehörte zur Kirche nach Mitteleschenbach. Da die Speckheimer immer zur Kirche nach Windsbach gingen gab es oft Ärger, weil sie auch Taufen und Hochzeiten dort vollziehen ließen, wobei den Mitteleschenbachern Geld entging.

Im Dreißigjährigen Krieg litt der Ort schwer.

Speckheim unterstand hochgerichtlich dem Oberamt Windsbach.

Quelle: Karl Dunz
   
< Zurück