Sauernheim

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Der Name kommt von Sure (saure oder nasse Böden).

1273 hieß es Surheim, 1297 Sawrheim, 1404 Saurheim, 1531 Sauerheim und seit 1802 Sauernheim. Die ersten Urkunden stammen von 1273.


Im 16. Jahrhundert waren die meisten Bewohner Untertanen des Heilsbronner Klosters.

Bei Sauernheim war eine sehr alte Siedlung. Im Jahre 1898 hat Dr. Haffner antike Gräberstätten aus der Frühhallstattzeit (800-900 v.Chr.) gefunden. Die Gefäße aus den Gräbern befinden sich im Heimatmuseum in Ansbach.

Früher gehörte Sauernheim kirchlich nach Merkendorf, seit 1698 jedoch zu Windsbach da der Weg zu weit war.

Im 30-jährigen Krieg verödete Sauernheim. Acht von elf Anwesensbesitzer starben und wurden in Sauernheim beerdigt, weil es zu gefährlich war, diese nach Windsbach zu bringen.

Seit dem 18. Jahrhundert hatten die Sauernheimer einen Nebenerwerb, indem sie Steine aus dem Hopfengraben förderten und verkauften. Auch das Windsbacher Rathaus wurde aus solchen Steinen im Jahr 1749 erbaut.

Die Freiwillige Feuerwehr gründete man 1898.

Der Schnupfclub in Sauernheim ist einmalig. Er wurde 1970 gegründet. Bei einer Einwohnerzahl von 135 in Sauernheim hatte der Schnupfclub 1981 310 Mitglieder.

Die Flurbereinigung wurde 1978 angeordnet.

Hopfenmühle

Nach dem 30-jährigen Krieg entstand dort eine Walkermühle. Man fertigte durch stampfen und hämmern, aus tierischen Haaren und Leder, Filze zur Herstellung von Hüten und dergleichen an. 1974 schloss sich Sauernheim der Stadt Windsbach an, mit 140 Einwohnern und 450 Hektar.

Quelle: Karl Dunz
   

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