Elpersdorf

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Im 14. Jahrhundert schrieb man Eltweinstorff, dann Elprechtsdorff und um 1500 Elperstorf. Man könnte es deuten als Dorf des Elprecht.

Durch Karl Dunz wurde die älteste Urkunde von Elpersdorf im Bayer. Hauptstaatsarchiv aus dem Jahre 1304 mit dem Namen Eltweinsdorf entdeckt.

Elpersdorf ist ein Straßendorf, das heißt die Straße ist älter als das Dorf und die Ansiedler haben sich links und rechts der Straße angesiedelt.

Es gehörte seit jeher zur Pfarrgemeinde Windsbach, war aber eine selbständige Gemeinde. Auch die Kugelmühle gehörte zur Gemeinde Elpersdorf. Sie wurde so genannt, weil sich dort ein Kugelplatz (Kegelplatz) befand.

Bei Gefahren im 30-jährigen Krieg sollen die Elpersdorfer immer in das Waldgebiet bei der Kugelmühle geflüchtet sein, deshalb heißt das Waldgebiet Kummerstall. Nach dem 30-jährigen Krieg wurden dort viele österreichische Exulanten sesshaft.

1856 hatte Elpersdorf 23 Häußer, 23 Familien und 129 Seelen. Es gab einen Wirt, einen Weber und einen Schneider.

Seit 1957 hat Elpersdorf ein Gemeindewappen mit dem heiligen Georg und dem schwarzen Pferd.

Elpersdorf ist noch heute die größte Hopfenbaugemeinde im Landkreis Ansbach.

Die Flurbereinigung wurde in den Jahren 1981 bis 1989 durchgeführt.

Der Elpersdorfer Thomas Wagner hat viele urkundliche Aufzeichnungen von Elpersdorf erstellt. Der Windsbacher Karl Dunz schrieb 1990 ein Buch: "Elpersdorf bei Windsbach, ein fränkisches Dorf im Wandel durch die Jahrhunderte."

Im Jahr 1972 haben sich die damals 104 Einwohner mit einer Gemeindeflur von 447 Hektar der Stadt Windsbach angeschlossen.

Quelle: Karl Dunz
   
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