Brunn

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Aus den ältesten Urkunden um 1200 begegnet uns der Name als Brunnen. Südwestlich des Ortes kommt aus einem Weiher der Kettersbach. Brunn ist demnach die Siedlung an der Quelle.

Es war früher Eigentum der Grafen von Abenberg und um 1296 der Burggrafen von Nürnberg.

1524 traten sie zum evangelischen Bekenntnis über.

Im 30-jährigen Krieg wurde der Ort schwer geschädigt.

1637 wird berichtet, das allda seit 1632 niemand mehr gewohnt hat, alles abgebrannt und zu Haufen gefallen ist und keine Furche mehr angebaut wurde.

Ab 1680 ließen sich wieder Leute nieder, darunter war aber keiner mehr der früheren Besitzer.

Um 1700 befanden sich dort acht eichstättische und zwei markgräfliche Höfe mit einem Hirtenhaus und einem Wirtshaus.

Die Kinder besuchten, entsprechend ihrer Religionszugehörigkeit, die Schule in Veitsaurach oder Bertholdsdorf.

1975 löste sich dieser Schulverband auf und alle Kinder kamen in den Schulverband Windsbach.

Seit 1896 besteht eine Feuerwehr in Brunn.

Brunn wurde 1972 in die Stadt Windsbach eingegliedert.

1998 wurde ein Dorfgemeinschaftshaus errichtet.

2008/2009 wurde Brunn an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen.

2009 wurde der Dorfweiher saniert und ein Bolzplatz angelegt.

2009/2010 wurden im Zuge der Dorferneuerung die Ortsstraßen komplett erneuert und
                entlang der Kreisstraße ein Gehweg angelegt.


Quelle: Karl Dunz

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