Bauverwaltung

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Frau Aul | Zimmer Nr. 02, EG
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CHECKLISTE FÜR PLANUNGSUNTERLAGEN IM GENEHMIGUNGSVERFAHREN


– Welche Bauvorhaben genehmigungsfrei sind erfahren Sie am Ende dieser Liste –


Für Bauvorhaben, für die ein baurechtliches oder wasserrechtliches Verfahren durchzuführen ist, sind vom Antragsteller der Bauantrag bzw. die Antragsunterlagen (Antrag, Pläne und Beilagen) einzureichen. Sämtliche Unterlagen sind dreifach (eine grüne Planmappe für die Genehmigungsbehörde, eine rote Planmappe für den Bauherrn, eine gelbe Planmappe für die Stadt Windsbach) spätestens 1 Woche vor der Bauausschuss- bzw. Stadtratssitzung vorzulegen .

1. Bauantrag
Alle Bauvorlagen sind von einem bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser zu unterschreiben. Achten Sie auf vollständige Nachbarunterschriften, auch der Miteigentümer (z.B. Ehegatten).

2. Lageplan
Einen amtlichen Lageplan erhalten Sie beim Vermessungsamt Ansbach, Dollmannstraße 56, 91522 Ansbach, Tel. 0981/16 410. Der amtliche Lageplan darf nicht älter als sechs Monate sein und muß ein Eigentümerverzeichnis enthalten. Der Umgriff muß in einem Umkreis von mindestens 50 m enthalten sein, so dass die Lage des Vorhabens richtig erkannt und bestimmt werden kann. Soweit der Lageplan eine genaue Bestimmung nicht zuläßt, ist daher zusätzlich ein Übersichtslageplan im Maßstab 1 : 5.000 beizufügen.

3. Bauplan
(Achten Sie auch hier auf vollständige Nachbarunterschriften) Im Bauplan sind die vorhandenen und geplanten Geländehöhen darzustellen, außerdem ist ein Entwässerungsplan beizufügen.

4. Anlagen
Nachweis der Stellplätze (Stellplatzplan)
Abwasserprüfantrag (wenn keine zentrale Abwasserbeseitigung vorhanden ist) Formblätter liegen bei der Stadt Windsbach auf.
Beschreibung des landwirtschaftlichen Betriebes oder des gewerblichen Bauvorhabens
Formblätter liegen bei der Stadt Windsbach auf.
Bei Großprojekten zusätzliche Planmappen für die Träger öffentlicher Belange

Hinweise/Auflagen
1. Grund-, Quell- und Schichtenwasser darf nicht in öffentlichen Misch- oder Schutzwasserkanal geleitet werden.
2. Eine geeignete Rückstausicherung, nach DIN 1986 ist vorzunehmen
3. Hinweis Erschließungskosten

Straßenerschließung
Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, planen Sie die Kosten der Grundstückserschließung in die Grundstücksfinanzierung mit ein. Bei Grundstücken die an mehrere Straßen grenzen (Ecklage oder zwischen zwei Straßen) können

Erschließungsbeiträge
auch mehrfach anfallen. Die Höhe der Erschließungsbeiträge richtet sich nach den tatsächlichen Straßenbaukosten. Aufgrund der Vielzahl der Kostenfaktoren z.B. Ausstattung mit Gehwegen, Parkbuchten, Grünflächen usw., ist es nicht möglich, die Höhe des Beitrags für eine Erschließungsanlage im Voraus zu bestimmen.

Herstellungsbeiträge
Neben dem Erschließungsbeitrag sind Beiträge für die Wasserversorgungs- und die Entwässerungsanlage (Herstellungsbeiträge), sowie die Grundstücksanschlusskosten einzuplanen. Anders als Straßenerschließungsbeiträge werden Herstellungsbeiträge anhand der Kosten der Gesamtanlage kalkuliert. Die daraus abgeleiteten Beitragsssätze können den bestehenden Beitrags- und Gebührensatzungen der Stadt Windsbach entnommen werden. Nicht mit dem Herstellungsbeiträgen abgegolten sind die Kosten für den Anschluss innerhalb des Grundstückes an die Wasserversorgung bzw. Entwässerung (private Grundstücksanschlüsse).